Ausflug nach Oxford

Hallo ihr Lieben,

im Ramen unserer London Reise dieses Jahr haben wir auch einen Ausflug nach Oxford gemacht. Die Stadt ist hauptsächlich bekannt für ihre Universität, die über mehrere Colleges verteilt ist und als die älteste des englisch-sprachigen Raumes zählt. Dementsprechend beeindrucken sowohl die Universitätsgebäude als auch der Rest der Stadt durch seine gothische und barocke Architektur.

The Breakfast Club

Unser erster Stopp des Tages war im „Breakfast Club“; einem Café, das eine Mischung aus typisch britischem und amerikanischem Frühstück darstellt. Die Inneneinrichtung orientiert sich dabei an dem Diner Style aus den USA. Man fühlt sich ein bisschen so, als würde man bei Luke’s frühstücken und Lorelei könnte jederzeit hereinplatzen und nach Kaffee schreien.

Ebenso wie der Service, war auch das Essen echt fantastisch; sehr zu empfehlen ist hier das „Full English Breakfast“ mit Ei, Bacon, Würstchen, Baked Beans und vielem mehr.

Anschließend ging es für uns dann durch die Stadt, wo wir uns einfach ein bisschen haben treiben lassen. Es ist wirklich verzaubernd durch die engen Straßen zu laufen und etwas die Gegend zu erkunden.

Oxford University Botanic Gardens

Von da aus sind wir dann zum Botanischen Garten von Oxford gegangen. Dieser liegt etwas am Rand der Stadt, ist einen Besuch aber auf jeden Fall wert. Der Eintritt kostet 8 Pfund. Der Garten ist relativ klein, aber sehr schön angelegt mit verschiedenen Themenbereichen wie zum Beispiel einem Obstgarten, einem Kräutergarten und ähnlichem. Auch ein Highlight war ein kleiner Wildgarten, der extra insektenfreundlich angelegt war. Deshalb herrschte im ganzen Garten auch ein wunderbares Brummen und Surren, unterbrochen nur von dem leisen Geplätschere des nahegelegenen Bachlaufs.

Falls ihr dort allerdings darauf hofft, J. R. R. Tolkiens Lieblingsbaum sehen zu können, muss ich euch enttäuschen. Nachdem dieser auf der Karte der Anlage recht groß verzeichnet war, haben wir ewig danach gesucht, nur um dann festzustellen, dass die Schwarzkiefer vor Jahren gefällt wurde und dort nun ein sehr unscheinbares neu gepflanztes Bäumchen steht. Dieses ist zwar aus dem Samen des ursprünglichen Baumes gezogen worden, aber natürlich gerade einmal schulterhoch und keinesfalls mit einer über 200 Jahre alten Kiefer zu vergleichen.

Bicester Village

Als Letztes haben wir uns dann noch ins Bicester Village aufgemacht; ein Dorf, das eigentlich nur als großes Shoppingcenter bzw. Outlet fungiert. Wenn man möchte, kann man sich hier mit allerlei Luxusgütern von Gucci, Prada und Louis Vuitton eindecken, wir haben hierauf ausnahmsweise mal verzichtet und sind nur zu Emma Bridgewater gegangen, einer Töpferei, die wunderschönes Geschirr aus Handarbeit verkauft. Wir holen dort schon seit ein paar Jahren immer mal wieder einzelne Tassen, die wir meistens an Familie und Freunde verschenken.

Ich möchte auf jeden Fall nochmal nach Oxford, und auch noch mehr von der Universität selbst sehen, das ist bei uns etwas zu kurz gekommen. Ein nebliger Herbsttag wäre dort bestimmt sehr beeindruckend, dann könnte man sich gleich vorstellen, mit seinen Freunden ein paar Zaubertränke zu brauen und zu Hagrid in seine Waldhütte zu schleichen.

Damit ist meine Londonreise nun auch zu Ende gegangen, ich vermisse es jetzt schon ein bisschen. Wo wollt ihr denn mal noch so hinreisen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Eure Shirin

Kommentar verfassen