Hallo ihr Lieben,
ich bin ein großer Fan von frischen Brötchen statt Brot zum Frühstück, vor allem am Wochenende. Da ich aber nicht immer Sonntags morgens das Haus verlassen will, um zum Bäcker zu laufen, vor allem weil es bei uns nicht wirklich gute Bäcker gibt, habe ich angefangen einfach selbst welche zu backen.
Das folgende Rezept ist super einfach und gut für’s Frühstück geeignet, da ihr den Teig einfach über Nacht im Kühlschrank gehen lassen könnt. So müsst ihr am nächsten Morgen nur noch die Brötchen formen und in den Ofen schieben und schon habt ihr wunderbar warme Brötchen, auf denen die Butter noch schmelzen kann.

Doch genug geredet, hier kommt das Rezept:
Zutaten:
- 350g Weizenmehl Type 550
- 150g Weizen/Dinkel/Rogen Vollkornmehl
- 370ml Wasser (lauwarm)
- 4g Trockenhefe oder 2g frische Hefe
- 12g Salz
- Etwas Semola
- Optional: Sauerteigstarter (Überreste)
- Sonnenblumenkerne, Leinsamen o. Ä.
Rezept:
Die beiden Mehle mischen und mit Salz und der Hefe in eine große Schüssel geben. Dann das lauwarme Wasser hinzugeben. Wenn ihr frische Hefe benutzt, empfehle ich euch die Hefe erst mit dem Wasser zu vermischen, damit sie sich auflösen kann und dann zu dem Mehl zu geben. Zusätzlich könnt ihr auch noch die Überreste von einem Sauerteigstarter hinzugeben, also den Teil, den man immer wegmachen muss, wenn man den Sauerteig füttert. Das ganze verrühren, bis ihr keine Mehlklümpchen mehr habt, dann mit einem feuchten Tuch oder einem Teller abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.



Anschließend mit befeuchteten Händen den Teig an einer Seite nach außen ziehen und ihn anschließend über sich selbst falten, sodass der Teig eine gewisse Spannung erhält. Das macht ihr dann auch noch mit den anderen drei Seiten. Nun solltet ihr eine schön stramme Kugel haben.



Den Teig in der Schüssel nun wieder abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Falls ihr die Brötchen am nächsten Morgen vergesst, ist das kein Problem, ihr könnt sie auch noch einen Tag später machen, der Teig kann bis zu 48 Stunden im Kühlschrank bleiben.
Am Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Oberfläche stürzen. Ich benutze hierfür immer Semola, aber ihr könnt auch normales Mehl benutzen. Nun teilt ihr den Teig in acht Teile und zieht die einzelnen Seiten wieder nach außen, um sie dann wieder nach oben zu falten und so, wie schon beim großen Teig zuvor, acht Kugeln zu formen. Diese könnt ihr auch noch etwas mit den Händen rundschleifen. Wenn ihr keine runden, sondern eckige Brötchen haben möchtet, könnt ihr diesen Schritt einfach weglassen und den Teig nur in acht Teile schneiden. Dann werden eure Brötchen aber auch nicht ganz so fluffig.



Die geformten Brötchen nun mit etwas Wasser bespritzen und wenn gewünscht noch in Körnern wälzen. Dann die Brötchen noch einmal 15 Minuten auf einem Backblech ruhen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr euren Ofen schonmal auf 250° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Unten in den Ofen müsst ihr eine zusätzlich eine Backform aus Metall stellen.



Die Brötchen anschließend in den Ofen geben und etwas Wasser in die Metallform gießen. Dann schnell die Ofentür schließen, damit der Dampf drin bleibt. Die Brötchen 12 Minuten backen lassen, dann den Wasserdampf rauslassen und die Temperatur auf 230° C reduzieren. Weitere 10 Minuten backen lassen, bis die Brötchen gold-braun sind.


Nun nur noch etwas abkühlen lassen – ich warte hier meist so 30 Minuten und bereite solange den Rest meines Frühstücks vor – und dann könnt ihr euch eure frisch gebackenen Frühstücksbrötchen schmecken lassen!
Eure Shirin
